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Sollten Sie die Beine Ihres Pferdes bandagieren? Wann es hilft – und wann es schadet

Das Wickeln der Pferdebeine kann die Genesung unterstützen – aber wenn es falsch gemacht wird, kann es mehr schaden als nützen. Dieser Leitfaden hilft Ihnen zu entscheiden, wann Sie wickeln sollten, wann nicht und wie Sie es richtig machen.

Wann Wickeln sinnvoll ist

  • Nach intensiver Arbeit oder dem Transport (zur Reduzierung von Schwellungen)
  • Zur Unterstützung der Durchblutung und Genesung bei älteren oder arthritischen Pferden
  • Beim Auftragen von Liniment für eine tiefere Aufnahme
  • Nach einer Verletzung oder auf Anweisung des Tierarztes zur Kontrolle von Entzündungen

Wann Sie auf das Wickeln verzichten sollten

  • Wenn Sie es nicht richtig machen können – zu festes oder zu lockeres Wickeln kann Sehnenverletzungen verursachen
  • Bei heißem Wetter ohne Belüftung
  • Wenn das Pferd unruhig ist oder sich darin übermäßig bewegen könnte
  • Über offenen Wunden oder bei gereizter Haut (außer auf Anweisung des Tierarztes)

Wie man richtig wickelt

  1. Das Bein reinigen – keine Schlamm-, Schweiß- oder Mistreste
  2. Ein sicheres, für Turniere zugelassenes Liniment wie Draw It Out® Gel oder MasterMudd™ EquiBrace™ auftragen
  3. Darunter eine Unterlage oder einen Wickesatz ohne Schleife verwenden
  4. Gleichmäßig wickeln, niemals über die Rückseite des Beins ziehen
  5. Innerhalb einer Stunde auf Anzeichen von Beschwerden prüfen

Abschließende Gedanken: Bewusst wickeln

Wickel sind keine Einheitslösung – aber wenn sie bewusst eingesetzt werden, können sie ein wirkungsvolles Werkzeug in Ihrem Genesungsarsenal für Ihr Pferd sein. Im Zweifelsfall bitten Sie Ihren Tierarzt oder erfahrenen Trainer um Hilfe.

Lieber gar nicht wickeln als einen Wickel falsch machen.

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